Erkrankungsbild: Hirntumor

Als Hirntumor werden Tumoren des zentralen Nervensystems bezeichnet.

 

Diagnose Hirntumor

Um einen Hirntumor zu diagnostizieren, reicht eine Röntgenaufnahme nicht aus, zur Abklärung von Raumforderungen im Schädelinnenraum eignen sich die Computertomographie (CT) und in erster Linie die Magnetresonanztomographie (MRT).
Wenn der Verdacht auf einen Hirntumor klinisch wie bildgebend feststeht, wird im Rahmen der interdisziplinären Konferenz eine Empfehlung zur weiteren Vorgehensweise ausgesprochen. Als Behandlungsmöglichkeiten kommen Operation, Strahlentherapie und Chemotherapie in Frage.


 

Der Weg einer Hirntumorerkrankung

In den meisten Fällen bildet die Operation den ersten therapeutischen Schritt mit Entfernung des sichtbaren Tumors. Danach steht in aller Regel dann die feingewebliche und neuerdings auch die molekulare Charakterisierung des Tumorgewebes im Vordergrund.
Um wichtige Strukturen im Gehirn nicht zu verletzen, können Hirntumoren häufig nicht vollständig oder ohne „Sicherheitssaum“ operativ entfernt. Die anschließende Strahlentherapie (meist flankiert durch eine Chemotherapie) ist ein wichtiger Teil des Therapieplans.

 

zielgenaues Bestrahlen für ein bestmögliches Ergebnis

Das wesentliche Ziel der Bestrahlung ist es, etwaige verbliebene Zellverbände am weiteren Wachstum zu hindern oder aber auch sichtbares Tumorgewebe, das aufgrund der Lokalisation chirurgisch nicht vollständig entfernbar ist, zu beseitigen oder so zu behandeln, dass die Tumorzellen in die sog. Apoptose, also in die Selbstzerstörung gehen.
Hieraus resultiert in den meisten Fällen (insbesondere bei den aggressiven Gliomen) die Notwendigkeit für eine Strahlenbehandlung der sogenannten „erweiterten Tumorregion“. Das heißt, dass ausschließlich das Gebiet des ursprünglichen Tumorsitzes und Gebiete möglicher Tumorinfiltration strahlentherapeutisch behandelt werden. Ein wesentlicher, unverzichtbarer Qualitätsfaktor ist hier die Fusion des prä- und postoperativen MRT mit den Daten des Planungs-CTs.
Durch die zielgenaue Bestrahlung werden die umliegenden Nervenzellen, wie etwa die Sehnervenkreuzung, sowie die Hautoberfläche weitgehend geschont.

 

Verwendung modernster Technologien

Wir verwenden folgende Verfahren:


 

 

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