Erkrankungsbild: Darmkrebs

Darmkrebs gehört zu den häufigeren Krebserkrankungen in Deutschland. Nach den Zahlen des Robert Koch Instituts muss man mit ca. 60-70 Neuerkrankungen auf 100.000 Menschen rechnen. Angesichts dieser relativ hohen Wahrscheinlichkeit hat man die sog. Darmspiegelung in den Vorsorgekatalog der gesetzlichen Krankenkassen aufgenommen. Denn praktisch immer entsteht der Darmkrebs aus einer Vorstufe, dem Polypen, der im Rahmen einer Darmspiegelung gesehen und entfernt werden kann, sodass es nachfolgend zu keiner echten Krebskrankheit kommen wird. Wenn von Darmkrebs gesprochen wird, ist damit meist Krebs im Dickdarm gemeint, Krebs im Dünndarm ist sehr selten.

 

Diagnose Darmkrebs

Wenn man an Darmkrebs erkrankt, kann sich das ganze Leben verändern. Was nach der Diagnose passiert, hängt unter anderem vom Stadium der Erkrankung ab. Im Frühstadium reicht es aus, den Tumor operativ zu entfernen. In fortgeschrittenen Stadien kommen auch zusätzliche Behandlungen wie Chemotherapie und Strahlentherapie infrage.


 

Der Weg einer Darmkrebserkrankung

Insbesondere beim Enddarmkrebs (konkret in den letzten 16 cm des Dickdarmes) wird in vielen Fällen vor der Operation eine Kombination aus Chemo- und Strahlentherapie seitens der Tumorkonferenz festgelegt. In einer namhaften deutschen Studie hat sich nämlich gezeigt, dass durch diese Vorgehensweise nicht nur das Überleben, sondern auch die Chance auf Schonung des Schließmuskels im Rahmen der späteren Operation eindeutig verbessert wird. Um diese Entscheidung treffen zu können bedarf es allerdings genauer Untersuchungen, wie einer Enddarmspiegelung, einer MRT des Beckens und einer CT von Lunge und Leber.

 

zielgenaues Bestrahlen für ein bestmögliches Ergebnis

Bei Darmkrebs kommt es auf eine hochpräzise Bestrahlung an. Da der Darm sehr strahlenempfindlich ist, muss die Tumorregion so genau wie möglich erfasst werden. Den gesunden Teil des Darms inklusive des Schließmuskelapparates und die Blase gilt es bestmöglich zu schonen. Hier kommt praktisch ausschließlich die intensitätsmodulierte Bestrahlung in VMAT-Technik zum Einsatz. Der intellektuelle Ansatz zugunsten einer vor der Operation ausgeführten Radiochemotherapie besteht darin, das bestrahlte Gewebe im Rahmen der nachfolgenden Operation zu entfernen. So kommt es kaum zu bleibenden Folgen seitens der Bestrahlung. Umgekehrt sind diese im Rahmen der Radiochemotherapie nach einer eventuellen Operation in höherem Maße zu erwarten.

 


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