Erkrankungsbild: Darmkrebs

Darmkrebs gehört zu den häufigeren Krebserkrankungen in Deutschland. Wenn von Darmkrebs gesprochen wird, ist damit meist Krebs im Dickdarm gemeint, Krebs im Dünndarm ist sehr selten.

Darmkrebs entsteht fast immer aus Wucherungen, die sich in der Schleimhaut des Dickdarms bilden, sogenannten Darmpolypen.

 

Diagnose Darmkrebs

Wenn man an Darmkrebs erkrankt, kann sich das ganze Leben verändern. Was nach der Diagnose passiert, hängt unter anderem vom Stadium der Erkrankung ab. Im Frühstadium reicht es aus, den Tumor operativ zu entfernen. In fortgeschrittenen Stadien kommen auch zusätzliche Behandlungen wie Chemotherapie und Strahlentherapie infrage.


Der Weg einer Darmkrebserkrankung

Wir möchten Sie nicht mit Ihren Gefühlen allein lassen und Ihnen neben der emotionalen Unterstützung die medizinische Kompetenz unserer Strahlentherapie als unverzichtbaren Bestandteil des Therapiekonzeptes zur Seite stellen.

Insbesondere beim Enddarmkrebs erfolgt nach der Operation in vielen Fällen eine Kombination aus Chemo- und Strahlentherapie, um die Heilungs-Chancen zu verbessern. Denn aufgrund der anatomischen Verhältnisse im kleinen Becken ist es für den Chirurgen beim Enddarmkrebs schwieriger als beim Dickdarmkrebs, den Tumor mit einem großen Sicherheitssaum zu entfernen. Je nach Therapiekonzept kann die Strahlentherapie folgende Therapieziele verfolgen:

 

vor der Operation:

Krebsoperationen im unteren Abschnitt des Darms, dem End- bzw. des Mastdarmes sind technisch schwierig. Durch eine Strahlentherapie ist es in vielen Fällen möglich, den Tumor so weit zu verkleinern, dass ein dauerhafter "künstlicher Ausgang" vermieden werden kann.

 

nach der Operation:

Auch wenn die Pathologen im Randbereich des entfernten Mastdarms keine Tumorzellen mehr nachweisen konnten, wurde die Häufigkeit von Rückfällen im Operationsbereich, wissenschaftlich bewiesen, durch eine Strahlentherapie deutlich verringert.

 

zielgenaues Bestrahlen für ein bestmögliches Ergebnis

Bei Darmkrebs kommt es auf eine hochpräzise Bestrahlung an. Da der Darm sehr strahlenempfindlich ist, muss die Tumorregion so genau wie möglich erfasst werden. Den gesunden Teil des Darms und die Blase gilt es bestmöglich zu schonen. Je nach Bestrahlungsplan liegt der Patient bäuchlings auf einer Platte, durch deren Loch ein Teil des Bauches mit den Darmschlingen fällt („Lochbrett“). So bleibt der Rest des Bauches außerhalb des Bestrahlungsfeldes.

 

Verwendung modernster Technologien

Wir stellen modernste Technologien im Hinblick auf die Anwendung in den Dienst der stetigen Verbesserung der Lebensqualität unserer Patienten. Bei der strahlentherapeutischen Behandlung von Brustkrebs wenden wir verschiedenste Verfahren an:

 

  • Für die Bestrahlung bei Darmkrebs kommen TrueBeam-Linearbeschleuniger zum Einsatz, die eine hochpräzise Bestrahlung möglich machen.

 

 

 

 

 


 

 

die StrahlenTherapeuten Coburg

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