Mit welchen Nebenwirkungen muss man rechnen?

Obschon der Patient von der eigentlichen Bestrahlung nichts spürt, kann die Strahlentherapie, wie jede andere wirksame Tumorbehandlungsmethode, Nebenwirkungen haben.

Wichtig zu wissen ist, dass Strahlen nur dort wirken, wo sie hingelangen. So entsteht beispielsweise Haarausfall nur bei Bestrahlung des Kopfes. Die Angst vor Allgemeinsymptomen ist meistens unbegründet. Übelkeit oder Abgeschlagenheit treten beispielsweise nur relativ selten auf, hauptsächlich bei großen Bestrahlungsfeldern im Bauchbereich. Stärkere Hautreaktionen (ähnlich wie bei einem Sonnenbrand) kommen aufgrund der heute verwendeten Bestrahlungstechniken weniger häufig vor. Sie können jedoch dann auftreten, wenn die Haut wegen eines oberflächennahen Zielvolumens mit einer höheren Dosis mitbestrahlt werden muss. Solche Hautreaktionen heilen aber typischerweise innerhalb von ein bis zwei Wochen nach der Bestrahlung wieder ab. Wir warnen aber ausdrücklich davor, Hautreaktionen mit Mitteln zu behandeln, die Sie nicht vorgängig mit dem Arzt besprochen haben.
Wenn gesunde Zellen geschädigt werden, sterben manche ab, andere erholen sich wieder. Es hängt vom betroffenen Gewebe ab, ob die abgestorbenen Zellen wieder vollwertig ersetzt werden oder ob es zu einem Ersatz durch Bindegewebe (Narbe) kommt. Im Allgemeinen sind die Nebenwirkungen vorübergehend, einige wenige jedoch können bestehen bleiben. Manche treten bei geeigneten Vorbeugungsmaßnahmen zumindest weniger häufig auf, z.B. kann bei Bestrahlung im Mundraum dem Auftreten von Karies durch besonders intensive Zahnpflege vorgebeugt werden.


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